Willkommen auf unserer Homepage

Bild0002.jpg
"Tag des Wassers" in der Gemeinde Göfis PDF Drucken E-Mail

Aktionstage, wie zum Beispiel ein „Tag des Wassers“, nimmt man nicht nur zum Anlass, um Neubauten oder technische Verbesserungen der Bevölkerung vorzustellen, sondern vielmehr, um die Bewusstseinsbildung, hier in der Bedeutung des Wassers, innerhalb der Bevölkerung zu stärken und stets aufs Neue augenscheinlich zu machen.  

Installation Solarwasserpumpanlage in Bankim












     Installation der Solarwasserpumpanlage in Bankim
(Filmbericht von Hannes Marte)

Wasser:  

Wenn man sich mit jüngeren Generationen darüber unterhält, ist das etwas so Selbstverständliches ...  
dass Wasser rund um die Uhr in ausreichender Menge und von bester Qualität verfügbar ist …  kalt oder warm …, dass man sich darüber erst mal überhaupt keine Gedanken darüber macht ...
… denn, unvorstellbar wäre es wohl, auf die tägliche Dusche verzichten zu müssen …  kochen, waschen, putzen … wie sollte das ohne genügend Wasser möglich sein? 
 
Unsere ältere Generation allerdings, weiß sich sehr genau zu erinnern, dass es diesen Komfort  in der Gemeinde Göfis wie auch in den meisten anderen Gemeinden unseres Landes so nicht immer gab. Im Haus selbst gab es keine Installationen, aber eine Anzahl öffentlich zugänglicher Brunnen standen zur Verfügung und boten der nahe gelegenen Bevölkerung Zugang zu diesen Quellen. Ein kostbares Gut, das damals noch in viel größerem Ausmaße geschätzt worden ist. 

Verstärkt wird diese Situation, wenn hier Kontinente wie Afrika in Relation gesetzt werden, denn hier ist die Bedeutung des Wasser noch tiefgreifender. Wasser ist hier nicht nur eine Lebensfrage, sondern wird zur Überlebensfrage.  
Kinder - zurück vom Wasser holen
So auch in Kamerun. Für die meisten Kameruner, vor allem auf dem Lande, wo 75 Prozent unterhalb der Armutsgrenze leben, bleibt die Versorgung mit fließendem Wasser ein Wunschdenken. Dort müssen die Frauen oder Kinder oft mehrere Kilometer täglich zurücklegen, um an Wasser zu kommen. Der Mangel an sauberem Trinkwasser wiederum ist die Ursache für zahlreiche Krankheiten. Nach Schätzungen von Experten leiden 18 Prozent der Einwohner an Darmparasiten, die bei kleinen Kindern Anämien und Wachstumsstörungen auslösen.
Immer wieder wüten in diesem zentralafrikanischen Land auch Choleraerkrankungen, oft sogar epemedienhaft.
Staatliche Projekte zur Verbesserung der Wasser- bzw. auch Abwassersituation werden oft sehr schleppend umgesetzt, auch ist oft die grassierende Korruption von vornherein für ein Scheitern verantwortlich.

Unser Verein „Entwicklungspartnerschaft für Kamerun“ kümmert sich nun seit mehreren Jahren um infrastrukturelle Verbesserungen beim Krankenhaus in Ngaoubela, ein kleines Dorf in einer sehr ärmlichen Gegend. Schon seit über 20 Jahren übt hier die aus Bludenz stammende Ärztin Dr. Elisabeth Neier ihren Beruf aus.
Zu den wichtigsten Bereichen zählt auch die Verbesserung der Trinkwasserversorgung rund ums KrankenhausKameruner bei der Mithilfe - Transport der Solarpaneele einschließlich der ausgelagerten Versorgungszentren.
Mehrere Projekte wurden zum Teil bereits mit großem Erfolg und nachhaltiger Wirkung umgesetzt. Die Überreichung des „World Globe Energy Award“ an unseren Verein, als nationalen Sieger für Kamerun, durch die Europäische Union im Jahre 2008 bestätigte unseren bisherigen Einsatz. 

Wir bedanken uns bei den politischen Vertretern der Gemeinde Göfis  für die uns in diesem Zusammenhang gewährte Unterstützung. Für uns eine Möglichkeit, der hochtechnisierten Wasserversorgungseinrichtung in der Gemeinde Göfis exemplarisch die triesten Gegebenheiten in Kamerun in der Trinkwasserversorgung gegenüber stellen zu können. 
 


Entwicklungspartnerschaft für Kamerun, 6700 Bludenz - Gartenstraße 10 
Tel. / Fax: +43 (5552) 62118 - E-Mail an Verein:
Spendenkonto: Vorarlberger Hypothekenbank - IBAN: AT33 5800 0123 5853 5117  BIC: HYPVAT2B