Neues Gesundheitszentrum für Sonkolong im Bau

Sonkolong ist ein Dorf in Westafrika, das sich in einer abgelegenen Region befindet. Die Infrastruktur ist dort nur begrenzt ausgebaut, und der Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung

ist stark eingeschränkt. Viele Menschen müssen weite Strecken zur nächsten Gesundheitseinrichtung zurücklegen, was insbesondere in Notfällen eine große Herausforderung darstellt. In Sonkolong wird derzeit ein dringend benötigtes Gesundheitszentrum errichtet. Die medizinische Infrastruktur in der Region ist bislang unzureichend, und viele Menschen haben keinen direkten Zugang zu ärztlicher Betreuung. Dies hat zur Folge, dass selbst einfache Erkrankungen und Verletzungen oft unbehandelt bleiben oder lange Wege zu entfernten Gesundheitseinrichtungen zur einzigen Option werden.

Dank zahlreicher Spenden kann dieses wichtige Projekt nun realisiert werden. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 60.000 Euro, die vollständig durch Spenden finanziert werden. Zu Beginn der Bauarbeiten war die heimische Bevölkerung aktiv beteiligt, insbesondere bei der Herstellung der Ziegel. Inzwischen wurde der Bau jedoch an ein professionelles Bauunternehmen übertragen, wodurch große Baufortschritte erzielt werden konnten.

Das neue Gesundheitszentrum wird eine enorme Verbesserung für die gesundheitliche Versorgung in Sonkolong darstellen. Neben der allgemeinen medizinischen Betreuung sind auch Programme zur Vorsorge und Aufklärung geplant. Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen nachhaltig zu verbessern und langfristig gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die dieses wertvolle Projekt möglich machen. Ohne Ihre Unterstützung wäre ein Vorhaben dieser Art nicht umsetzbar. Wir werden Sie weiterhin über den Fortschritt des Baus informieren und freuen uns darauf, das Gesundheitszentrum bald eröffnen zu können!


Finanzielle Unterstützung medizinischer Ausbildung

Seit Jahren ist es uns ein großes Anliegen, einen Beitrag zur beruflichen, medizinischen Aus- und Fortbildung für Menschen aus der Region Tibati zu leisten.

So haben 2024  – auch zu unserer Freude – zwei Kameruner ihr von unserem Verein finanziell wesentlich unterstütztes Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen. Sie arbeiten seitdem im Krankenhaus in Ngaoubela bzw. Ngaoundere.

Derzeit werden weitere drei Studenten in ihrer Ausbildung zum Arztberuf an einer Universität gefördert (je € 1.500,00 jährlich). Wir verknüpfen diese Unterstützung mit der Bereitschaft der Studierenden, dass sie nach Abschluss ihres Studiums für zumindest zwei Jahre in einem Krankenhaus des Oeuvre Santé in der Region Adamaoua arbeiten.

Vier junge Frauen bekommen  eine Unterstützung für ihren Berufsweg als Krankenschwester oder Hebamme, ein junger Mann in seiner Ausbildung zum Zahntechniker (pro Jahr je € 1000,00).

Mit diesen finanziellen Unterstützungen können wir wesentlich zu einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildungen beitragen und damit die Qualität der medizinischen Behandlung vor Ort verbessern.

Schulprojekt Ngaoubela – Bericht für das Schuljahr 2024/2025

Im Schuljahr 2024/2025 besuchten 286 Schülerinnen und Schüler die protestantische Privatschule in Ngaoubela.

Die Schule beginnt mit einem Kindergartenjahr und führt dann durch sechs aufeinander aufbauende Grundschulklassen:

  • SIL (Einführung in das Lesen)
  • CP (Vorbereitungsklasse)
  • CE1/CE2 (Grundstufe 1 und 2)
  • CM1/CM2 (Mittelstufe 1 und 2)

Das engagierte Lehrerkollegium besteht aus acht Personen, darunter der Schulleiter, ein Aufsichtsbeamter und jeweils eine Lehrkraft für den Kindergarten sowie die einzelnen Klassenstufen.

Die schulischen Leistungen haben sich deutlich verbessert. Besonders erfreulich ist, dass alle 24 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse CM2 die Aufnahmeprüfung für die weiterführende Schule („sixième“) bestanden haben.

Dank der Unterstützung durch Spenden konnten bereits 120 Kinder gefördert werden.

Um die Bildungsqualität weiter zu steigern, wurde der Wunsch auf Aufstockung der finanziellen Unterstützung für weitere 25 Kinder sowie die Anschaffung von Büromöbeln, Computer und Drucker geäußert.

Ein weiterer Meilenstein in unserer Entwicklung steht bevor – Errichtung einer Radiologiestation

Von einem Unterstützungsverein aus Amerika wurde dem Krankenhaus in Ngaoubela ein neues Röntgengerät zur Verfügung gestellt.

Nun gilt es, die räumlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Ein Röntgengerät erfordert spezielle, strahlungssichere Baulichkeiten, die den Sicherheitsstandards

entsprechen und eine effektive Durchführung der Untersuchungen gewährleisten. Es ist nun von entscheidender Bedeutung, dass angemessene Maßnahmen ergriffen werden, um die notwendigen baulichen Anpassungen vorzunehmen und die Einrichtung des Röntgenraumes und den erforderlichen Nebenräumen gemäß den geltenden Vorschriften und Best Practices zu planen und umzusetzen.
In diesem Zusammenhang kann mitgeteilt werden, dass wir auch hier bedeutende Fortschritte erzielt werden konnten. Im Rahmen unserer Bemühungen, die erforderlichen räumlichen Voraussetzungen zu schaffen, stehen wir in engem Kontakt mit dem Architekten Dr. Hermann Kaufmann, der uns bereits in früheren Jahren mit seiner Expertise des Öfteren unterstützt hat. Auch beruht sein Engagement auf ehrenamtlicher Basis.
Seine ersten Planungsentwürfe, die darauf abzielen, strahlungssichere Räumlichkeiten für das Röntgengerät zu schaffen und stellen einen geordneten internen Ablauf sicher. Diese Entwürfe wurden sorgfältig erstellt, um den Anforderungen und Standards des Gesundheitswesens gerecht zu werden und eine sichere und effektive Nutzung des Gerätes zu gewährleisten.
Wir sind zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit Dr. Hermann Kaufmann es uns ermöglichen wird, die erforderlichen Bautätigkeiten zeitnah und professionell umzusetzen. Seine Fachkenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Krankenhausarchitektur sind von unschätzbarem Wert, und wir sind dankbar für seine Unterstützung bei diesem wichtigen Projekt, für welches Baukosten im Jahr 2025 in der Größenordnung von € 40.000,00 vorgesehen sind. Mit dem Bau wird im Herbst 2025 begonnen werden.

Entwicklungspartnerschaft für Kamerun
Spendenkonto: Vorarlberger Hypothekenbank – IBAN: AT33 5800 0123 5853 5117  BIC: HYPVAT2B
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