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Projekte
 
Wasserversorgung PDF Drucken E-Mail
Zu jeder Tages- und Nachtzeit fliesend kaltes und warmes Wasser zu haben ist hierzulande längst Standard und damit beinahe zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
 
Nicht so in Afrika.
 
Oft müssen mehrere hundert Meter bis zur nächsten Wasserquelle (einem See, Fluss oder Brunnen) zurückgelegt werden um an das unschätzbare Gut zu gelangen. In der Regel werden diese schweren Lasten von den Frauen und Kindern getragen, welche diese in ihren Behältern, geschickt auf dem Kopf balancierend, mühevoll an Ort und Stelle bringen.  
 
Besonders triste ist die Situation, wenn in einem Krankenhaus, in dem doch ein höchstmögliches Maß an Hygiene und Sauberkeit eine Grundvoraussetzung darstellt, eine unzureichende Wasserversorgung gegeben ist.
 
Dieser Situation hat sich Herr Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Techniker des Landeskrankenhauses FeldkirchHannes Marte - Techniker, angenommen und gemeinsam mit dem ehemaligenAndreas Guger - Techniker Auslandsdiener Herrn  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , welcher sich während seiner Einsatzzeit mit den technischen Belangen des Krankenhauses in Ngaoubela auseinandergesetzt hat, für wesentliche Verbesserungen gesorgt.  
Unterstützt wurden diese Vorhaben durch zusätzliche Fach- und Hilfskräfte aus Vorarlberg. Die Finanzierung erfolgte durch großzügige Geld- und Materialspenden.
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Bau von Unterkünften in Ngaoubela - "Vorarlberg-Haus" PDF Drucken E-Mail
Immer wieder finden sich Mitarbeiter, die sich für einen Einsatz in Kamerun bereit erklären. Die Beweggründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Oft sind esdas junge interessierte Menschen, die danach streben, eine andere Kultur kennen zu lernen und sich dabei für alle möglichen Dienste sehr nützlich erweisen. Aber auch ältere Leute, die versuchen für eine Zeit lang der Hektik des Alltages in Europa zu entfliehen oder sich mit neuen Lebensformen beschäftigen und sich hier in Kamerun mit deren Fachwissen einbringen. Ärzte, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Handwerker oder Lehrer. Für viele Berufssparten ist hier in Kamerun ein Betätigungsfeld gegeben, wobei es uns immer ein Bestreben ist, deren Fachwissen auch an die heimischen Mitarbeiter auf partnerschaftlicher Ebene zu übertragen um hier eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.
Auch finden sich Auslandsdiener ein, die ihrer gesetzlichen Verpflichtung, den Wehr- bzw. Zivildienst abzuleisten, auf diese Art und Weise nachkommen.
 
Für uns ein eindeutiger Auftrag, auch für entsprechende Unterkünfte Sorge zu tragen.
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Handwerkerprojekte PDF Drucken E-Mail
Im Raum Tibati gibt es wenig Arbeit, daher nimmt ein Arbeiter jede beliebige Tätigkeit an, die er bekommen kann. Die Leute sind wohl arbeitswillig, aber es fehlt ihnen an der entsprechenden Ausbildung. neue Tischlereiwerkstätte in TelaDer Raum Tibati bietet zwar Grund- und Berufsschulen sowie Gymnasien an, doch deren Ausstattung ist in allen Belangen sehr dürftig. Oft fehlen in den Klassenzimmern sogar Fenster und Türen. Deshalb sind die Schulleitungen nicht zu stolz, die Zusammenarbeit und Hilfe der „Nasaras“ (den Weißen) dankend anzunehmen.
Die Wege zur Schule sind weit und kostspielig. Viele Kinder können deshalb nicht zur Schule oder müssen den Schulbesuch abbrechen, weil das Geld dafür fehlt. Jugendliche ohne Schulbildung oder ohne Schulabschluss versuchen sich im Handwerk zu etablieren, um Geld zu verdienen. Somit sind im Handwerk viele Analphabeten tätig und auf Gelegenheitsarbeiten angewiesen.
 
Das Pro-Kopf-Einkommen in Kamerun liegt bei ca. 465 EUR pro Jahr, 48 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Ein Handwerker mit abgeschlossener Berufsausbildung verdient ca. 0,40 EUR pro Stunde.
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Blasenextrophie PDF Drucken E-Mail
Ein Nichtmediziner kann sich wohl mit der Diagnose „Blasenextrophie“ fürs Erste nicht viel darunter vorstellen. Denn im Gegensatz zu unseren Breitengraden, wo diese körperliche Fehlbildung sehr selten ist, kann diese in den afrikanischen Staaten, so auch in Kamerun, eher anzutreffen sein.
Unter Blasenextrophie versteht man einen angeborenen Defekt der vorderen Blasenwand und Bauchwand, der sich unterhalb des Nabels manifestiert und bei dem die Blasenrückwand frei liegt und häufig mit Fehlbildungen des Geschlechts verbunden ist.
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