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Republik Kamerun
Republik Kamerun
 
Daten und Zahlen
 

Republik Kamerun
Republique du Cameroun (frz.)
Republic of Cameroon (engl.)
 

Flagge von Kamerun

 Wappen von Kamerun

Flagge

Wappen


Wahlspruch
: Paix, Travail, Patrie / Peace, Work, Fatherland  
(
frz.bzw. eng., „Frieden, Arbeit, Vaterland“)  
 
 Amtssprache  Französisch, Englisch
 Hauptstadt  Yaoundé
 Staatsform  Präsidialrepublik
 Staatsoberhaupt  Präsident Paul Biya
 Regierungschef  Premierminister Ephraim Inoni
 Fläche  475.442 km²
 Einwohnerzahl  17.340.702 (Quelle: CIA 2006)
 Bevölkerungsdichte  35,7 Einwohner pro km²
 BIP/Einwohner  740 US-$ (2004)
 Währung  CFA-Franc BEAC (XAF)
 Unabhängigkeit
 von Frankreich am 1. Januar 1960
  von Großbritannien am 1. Oktober 1961
 Nationalhymne  Chant de Ralliement
 Zeitzone  UTC+1
 Kfz-Kennzeichen  CAM
 Internet-TLD  .cm
 Telefonvorwahl  +237
 
Geographie
Das Landesinnere besteht vorwiegend aus flachen Plateaus, die sich nach Norden zum Adamawa-Hochland erheben und dann allmählich wieder zur Niederung des Tschadsees im äußersten Norden abfallen. Der Westen ist von vulkanischem Gebirge bestimmt, das in Küstennähe vom aktiven Vulkan und der höchsten Erhebung Westafrikas, dem Kamerunberg, überragt wird. Die südlichen Plateaus sind mit tropischem Regenwald bedeckt und senken sich zu breiten Ebenen in der Küstengegend ab.
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Geschichte
historische Karte (um 1888)Bis 1884 stand das Gebiet von Kamerun unter dem Einfluss selbständiger afrikanischer Herrscher, von denen die Duala die Mächtigsten waren.

Der europäische Einfluss begann im Jahr 1472, als portugiesische Seeleute an der Küste Kameruns landeten. Kamerun erhielt seinen Namen aufgrund der vielen Krabben im Fluss Wouri (damals Rio de Camarões, Krabbenfluss). Um 1520 begann ein Handel mit den Portugiesen insbesondere mit Elfenbein, Palmöl und Zuckerrohr. Der Sklavenhandel erlangte an der Kameruner Küste nie eine besondere Bedeutung; schon 1820 wurde der Sklavenhandel aufgehoben und die Sklavenhändler wurden verfolgt. Schließlich unterzeichneten am 10. Juli 1840 die Duala-Könige mit Großbritannien die völkerrechtlichen Verträge für das weltweite Verbot des Menschenhandels bzw. der Sklaverei. (Zum Vergleich: In den USA wurde die Sklaverei 1865, in Brasilien 1888 abgeschafft.)

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Politik
Das ehemalige französische Mandatsgebiet Ost-Kamerun ist seit Januar 1960 unabhängig, das britische West-Kamerun folgte im Oktober 1961. Seit 1960 ist Kamerun eine Präsidialrepublik mit einer neuen Verfassung, deren Text letztmals 1996 geändert wurde. Das Parlament mit 180 Mitgliedern wird für fünf Jahre gewählt. Staatsoberhaupt ist seit 1982 Paul Biya. Regierungschef des Landes ist Ephraim Inoni seit 2004.

Kamerun ist Mitglied des Commonwealth of Nations. Es ist das erste Land, das dem Bund beigetreten ist, ohne vorher vollständig eine Kolonie Großbritanniens gewesen zu sein.

 
Verwaltung

                                                                          

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Wirtschaft
Basisdaten

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes betrug im Jahre 2004 rund 12,7 Mrd. Euro (2002: 7,5 Mrd. Euro). Das durchschnittliche Jahreseinkommen pro Einwohner liegt bei etwa 780 Euro (2002: 500 Euro).

Das BIP des Landes setzt sich zusammen aus 42 Prozent Landwirtschaft, 22 Prozent Industrie und 36 Prozent Dienstleistungen. So sind auch rund 60 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig. Jedoch ist diese Zahl leicht rückläufig in den letzten Jahren.

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Kultur
Der Nationalfeiertag wird am 20. Mai gefeiert.
 

Literatur

Zu den bekannten kamerunischen Schriftstellern zählen Francis Bebey, Mongo Beti, Calixthe Beyala, Bole Butake, Papé Mongo, Ferdinad Oyono und René Philombe. Mongo Beti hatte schon in den 1950er Jahren mit seiner kritischen Darstellung der Missionare in seinem 1956 erschienen Roman Le pauvre Christ de Bomba (Der arme Christ von Bomba) für Aufsehen gesorgt. 

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Militär
Kamerunische Streitkräfte

Die Kamerunische Streitkräfte (frz. „Forces armées camerounaises“) zählen insgesamt ca. 23.100 Mann. Davon entfallen ca. 12.500 auf die Armee, ca. 1.300 auf die Marine (inklusive Marineinfanterie), ca. 300 auf die Luftstreitkräfte und etwa 9.000 auf die paramilitärisch organisierte Gendarmerie.

Im Jahr 2003 betrugen die Militärausgaben rund 166 Millionen $. Dieser Wert ist im Vergleich mit anderen Ländern der Region überdurchschnittlich.

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Entwicklungspartnerschaft für Kamerun, 6700 Bludenz - Gartenstraße 10 
Tel. / Fax: +43 (5552) 62118 - E-Mail an Verein:
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